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Wasser ist Leben

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Wer sich Gedanken über seine Ernährung macht, sollte auch seine Trinkgewohnheiten einmal unter die Lupe nehmen. Denn: Die meisten Erwachsenen trinken zu wenig!

Wer mit dem Trinken wartet, bis sich ein Durstgefühl bemerkbar macht, hat dann schon ein Flüssigkeitsdefizit. Ohne Nahrung können wir rund einen Monat überleben - ohne Wasser maximal 5 bis 7 Tage!

Denn auch der Mensch besteht hauptsächlich aus Wasser. 45% bis 75% Wasseranteil  (je nach Alter und Geschlecht variierend), gemessen an der Gesamtkörpermasse sollten es sein. Mehr als die Hälfte des gesamten Wassers (ca. 60%) befinden sich in den Körperzellen und sorgen gemeinsam mit den darin enthaltenen Nährstoffen dafür, dass diese arbeiten können. Denn schlecht versorgte Zellen verlieren an Leistungsfähigkeit und sterben schließlich ab!

Unter normalen Bedingungen verliert jeder Mensch täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit. Diese Menge müssen wir über unsere Nahrung und über Getränke wieder aufnehmen. Schon bei einem Verlust von ca. 10% unserer Körperflüssigkeit können Funktionsstörungen auftreten; ein Verlust von mehr als 15% kann lebensbedrohliche Konsequenzen haben!

Schon wenn wir ein Durstgefühl verspüren haben wir in etwa bereits 10% unserer Körperflüssigkeit eingebüßt. Wer geistig arbeitet, kann dann eine Minderung der Konzentrationsfähigkeit feststellen; bei intensiver körperlicher Arbeit droht bereits nach einer Stunde ein Verlust von 1,5 Litern Wasser und damit verbunden ein Leistungsabfall. Auch beim Sport wirkt sich Wassermangel sehr schnell leistungsmindernd und gesundheitsgefährdend aus.

Um auf eine ausreichende Trinkmenge von mindestens 1,5 Liter (besser sind 2 Liter und mehr) zu kommen, gibt es einige Tricks, die man sich zur Gewohnheit machen sollte:

  • Trinken Sie zu jeder Mahlzeit. Dadurch wird die Nahrung leichter verdaulich und Sie stellen zudem sicher, dass Ihr Körper regelmäßig eine Mindestmenge an Flüssigkeit erhält. Ein positiver Nebeneffekt für all diejenigen, die Körpergewicht verlieren wollen: Durch die zusätzliche Flüssigkeitsmenge stellt sich der Sättigungseffekt schneller ein, da im Magen bereits bei etwa 400 ml Speisebrei / Getränk erste sättigende Dehnungsreize einsetzen.

 

  • Beginnen Sie bereits am Morgen und verteilen Sie dann Ihre tägliche Trinkmenge gleichmäßig über den ganzen Tag. Studien haben ergeben, dass Menschen, die regelmäßig trinken, mehr Flüssigkeit zu sich nehmen, als solche, die selten aber dann viel auf einmal trinken. Platzieren Sie dort, wo Sie sich regelmäßig und für längere Zeit aufhalten gut sichtbar einen Getränkevorrat.

 

  • Wählen Sie verschiedene Getränke über den Tag, damit Ihnen nicht die Lust am Trinken vergeht. Wer kennt nicht den komischen Geschmack nach literweise Mineralwasser? Um das zu verhindern, bieten sich andere Getränke zwischendurch, wie z.B. Fruchtsaftschorlen, Früchte- und Kräutertee oder Teegetränke mit frisch gepressten Orangen oder Zitronen an. Auch Ihren täglichen Kaffeekonsum dürfen Sie zu Ihrer Trinkmenge hinzu zählen, denn, entgegen früheren Behauptungen, entzieht Kaffee dem Körper keine Flüssigkeit. Aber Achtung: Zuviel Kaffee kann zu Unverträglichkeiten führen, da dieser Röststoffe und Säuren enthält.

 

  • Beim Sport soll, entsprechend der Trainingsbedingungen, immer ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden. Nehmen Sie zu jedem Training Getränke mit und trinken Sie sie während des Sports in kleinen Schlucken. Ausdauersportler sollten kleine Kohlenhydratmengen und Mineralwasser mischen (z.B. Apfelsaftschorle mit einem möglichst mineralstoffreichen Wasser). Starten Sie Ihr Training auf keinen Fall schon mit einem Flüssigkeitsdefizit!

 

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