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Firmenfitness

Die deutsche Volkswirtschaft verliert jährlich rund 225 Milliarden Euro durch kranke Arbeitnehmer. Eine Ursache dafür liegt darin, dass Deutschlands arbeitende Bevölkerung immer älter wird: Laut einer Prognose des Statistischen Bundesamtes wird der Altersdurchschnitt im Jahr 2019 bei rund 46 Jahren liegen. Um diesem Trend entgegen zu wirken, bieten immer mehr deutsche Unternehmen ihren Mitarbeitern ein Fitnessprogramm an, dass sie während der Arbeitszeit in Anspruch nehmen können: vom Personal Trainer, der von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz geht und mit den Mitarbeitern kleine Übungen absolviert über gemeinsames Joggen in der Mittagspause bis hin zum firmeneigenen Fitness-Studio. Denn Unternehmensfitness sorgt für fitte Mitarbeiter und laut einer Studie der Unternehmensberatung  Booz im Auftrag der Felix-Burda-Stiftung zahlt sich jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, im Schnitt 5fach aus

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mitarbeiter, die etwas für ihre Fitness tun, sind seltener krank, sie fühlen sich wohler, haben mehr Spaß an der Arbeit und sind dadurch letztendlich auch produktiver. Außerdem stärkt  Unternehmensfitness (darunter fallen übrigens auch Stressbewältigung und Entspannung) das Betriebsklima und die Loyalität zum Arbeitgeber und fördert die Teamfähigkeit beim Erreichen der Firmenziele.

Die Kosten für solche Maßnahmen können Firmeninhaber und Geschäftsführer steuerlich geltend machen: Der Freibetrag beträgt pro Arbeitnehmer und Kalenderjahr maximal 500,- Euro. Diese zusätzliche Leistung dient der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes, sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung und ist nach § 3 Nr. 34 EStG steuer- und sozialversicherungsfrei.

Unternehmensfitness fördert nicht nur die Gesundheit, sondern erhöht auch die Arbeitsleistung.

Welche Maßnahmen vom Finanzamt berücksichtigt werden, ist im „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes in der Fassung vom 28.08.2010 festgelegt. Der Arbeitgeber kann diese Maßnahmen entweder selbst anbieten oder extern durchführen lassen. Dann muss aber natürlich eine Rechnung vorliegen, die den Entgeltunterlagen des Arbeitnehmers beigefügt werden muss. Zu den externen Leistungen gehören zum Beispiel Kursangebote bei Sportvereinen, Fitnessstudios oder spezialisierten Unternehmen, die den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern. Dazu  zählen  u.a. Kraft/Ausdauersport, Schulung der Koordination und der Verbesserung der Beweglichkeit. Aber auch Stressbewältigung und die Reduktion bzw. Einstellung des Suchtmittelkonsums sind wachsende Themen. Aber Vorsicht! Nicht berücksichtigt werden generelle Mitgliedsbeiträge von Sportvereinen oder Fitnessstudios. Denkbar sind jedoch generelle Angebote an die gesamte Belegschaft. Diese Kosten werden, nachgewiesen über Teilnahmebescheinigungen, auf die Teilnehmer aufgeteilt und den Entgeltunterlagen beigelegt. Sollte der Freibetrag von 500,- € überschritten werden, wird nur der übersteigende Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig. Auch bei einem unterjährigen Arbeitgeberwechsel besteht keine Gefahr. So kann der Arbeitnehmer zweifach von dem Freibetrag profitieren. Auch für Mehrfachbeschäftigte gilt: 500,- € Freibetrag für jeden Arbeitgeber.

Wir bieten Unternehmensfitness in Form von Einzel- und Gruppenbetreuung an. Von qualifizierten Sportangeboten bis zu einer umfassenden Ernährungsberatung sind wir in der Lage die Gesundheit Ihrer Belegschaft ganzheitlich zu verbessern und zu erhalten.

Sprechen sie uns jetzt an – wir beraten sie gerne!